Welche Versicherungen Rentner brauchen

Wer aus dem aktiven Berufsleben ausscheidet, der kann sich auf das Rentnerleben freuen.

Doch es gibt viele Unterschiede zwischen Beruf und Rente – dazu zählen zum Beispiel die benötigten Versicherungen. Jeder Bundesbürger gibt im Durchschnitt knapp 1.800 Euro pro Jahr an Versicherungsbeiträgen aus. Doch nicht jede dieser Versicherungen ist auch im Alter notwendig. So können Rentner und Pensionäre durch eine überprüfung der Versicherungsverträge viel Geld sparen, in dem die unnötigen Versicherungen gekündigt werden.

Eine Private Krankenversicherung gehört zu den Pflichtversicherungen. Wer jedoch privat Krankenversichert ist, der kann jedoch den Beitrag reduzieren, indem nicht mehr benötigte Bestandteile gekündigt werden. Eine Krankentagegeldversicherung wird nicht mehr benötigt. Man kann allerdings auch in einen günstigeren Tarif der Privaten Krankenversicherung wechseln. Dabei bleiben bisher erworbene Rechte und die Altersrückstellung erhalten. Sollte das Geld ganz knapp werden, dann kann auch über den Wechsel in den Basistarif nachgedacht werden – dann erhält man allerdings auch nur noch die Leistungen, die auch ein gesetzlich Krankenversicherter erhält.

Wer eine Krankenzusatzversicherung besitzt, sollte auch hier die Leistungen überprüfen. Leistungen wie die Unterbringung in einem Zweibettzimmer und Behandlung durch den Chefarzt sind nicht grade billig. Es kommen für 65-jährige Kosten in Höhe von 60 bis 120 Euro pro Monat laut dem Bund der Versicherten zusammen. Genauso ist es bei einer Zahnzusatzversicherung. Für die höherwertige Versorgung bei Implantaten und Inlays fallen ca. 25 bis 30 Euro pro Monat an. Leistungen auf die meistens verzichtet werden können sind die übernahme der Kosten für eine Brille und Kontaktlinsen. Hier rechnen sich die Beiträge nur noch selten.

über den Abschluss einer Unfallversicherung sollte man auf jeden Fall nachdenken, damit man unter Umständen die teuren Folgen eines Unfalls, etwa der Umbau der Wohnung oder der Kauf eines geeigneten Autos, auch bezahlen kann. Dabei sollte darauf geachtet werden, dass man immer die Wahl hat zwischen einer Rentenleistung und einer Einmalzahlung hat. Ebenfalls wichtig ist es, dass bestehende Krankheiten oder Gebrechen die Leistungen bei einem Unfall nicht reduzieren sollten. Auch sollte darauf geachtet werden, dass die Unfallversicherung nicht erst bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 Prozent zahlt. Günstige Unfallversicherungen sind bereits für ungefähr 100 Euro pro Jahr erhältlich.

Die Berufsunfähigkeitsversicherung wird mit dem Eintritt des Rentenalters überflüssig. Die meisten Berufsunfähigkeitsversicherungen laufen allerdings bereits vor dem Rentenalter aus, da so die Beiträge niedriger gehalten werden können.

Welche Versicherungen Renter noch brauchen

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