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Die Benzinpreise steigen immer weiter und so wird jede Fahrt mit dem Auto immer teuerer.
Sie haben sich hier nach einer günstigen Autoversicherung informiert, nun wollen wir Ihnen zusätzlich noch Tipps zum Spritsparen geben.

Jeder Autofahrer kann durch eine vorausschauende Fahrweise den Spritverbrauch deutlich senken (nach Expertenmeinung um bis zu 25%) und damit seinen Geldbeutel entlasten. Wie wir meinen, ist das in Zeiten ständig steigender Kraftstoffpreise eine lohnende Sache – und der Umwelt kommt es auch zu Gute!

Zuerst gilt natürlich: Wer das Auto stehen lässt, wenn man Strecken auch zu Fuß oder mit dem Fahrrad zurücklegen kann spart natürlich am meisten. So tut man auch noch etwas für seine Gesundheit, denn Bewegung hält Fit ;-) In der ersten Minute nach dem Motorstart ist der Kraftstoffverbrauch am höchsten. So liegt der Verbrauch in der so genannten Kaltstartphase um bis zu 50% über dem Normalverbrauch!

Und nun zu den Spritspartipps:
· Jedes Kilo zählt – Nein, damit ist nicht Ihre Figur gemeint... Unnötiger Ballast im Kofferraum schluckt Sprit – laut ADAC erhöht eine Zuladung von 100 kg (und die sind schnell erreicht) den Verbrauch um ca. 0,6 Liter.
· Dachgepäckträger sind nützlich, aber nur wenn sie auch benötigt werden. Ansonsten gehören Sie in die Garage und nicht auf das Autodach. Denn ein Mittelklassewagen verbraucht durch einen Dachgepäckträger bei 130 km/h rund 27 % mehr Kraftstoff.
· Wartungen: Breits Kleinigkeiten können den Verbrauch ansteigen lassen. Ein Luftfilter der verstopft ist verändert zum Beispiel das Verhältnis von Kraftstoff zu Luft – Das Ergebnis ist weniger Leistung und ein erhöhter Verbrauch. Auch abgenutzte und verrußte Zündkerzen beeinflussen diese Werte.
· Lieber etwas mehr Luft: Erhöhen Sie den Reifendruck um nur 0,2 Bar gegenüber der Herstellerempfehlung, so verringert sich der Rollwiderstand um ca. 4% und spart somit wieder Kraftstoff. Wer dagegen den Reifendruck um ein halbes Bar zu gering wählt, der verursacht einen Mehrverbrauch von ca. 5% sowie einen höheren Verschleiß seiner Reifen.
· Beim Anlassen braucht heutzutage kein Gas mehr gegeben werden – das war früher mal notwendig (gilt natürlich nicht für Oldtimer)
· Nach dem Start gleich losfahren – Kein Warmlaufen lassen des Motors.
· Im ersten Gang soll man nur anrollen, danach sofort in den zweiten Gang schalten.
· Beim Beschleunigen das Gaspedal durchtreten und zügig in den nächsthöheren Gang schalten. Als Anhaltspunkte kann man sagen: bei ca. 25 km/h in den 3. Gang, bei 35 – 40 km/h in den 4. Gang und bereits bei 40-45 km/h in den 5. Gang schalten. Das Gaspedal wird also immer, außer im fünften Gang, durchgetreten, das heißt es wird in kurzer Zeit viel Leistung abgerufen, um zügig hoch schalten zu können. Um mit dem Schalten überhaupt mitzukommen wird empfohlen die Gänge eventuell zu überspringen. D.h. vom 3. direkt in den 5. Gang (oder besser noch vom zweiten in den vierten)
· Beschleunigen Sie sinnvoll (aber beachten Sie dabei natürlich die Geschwindigkeitsbegrenzungen) und fahren Sie vorausschauend und konstant. Abstand halten, damit man unnötige Bremsmanöver vermeidet.
· Bleiben Sie so lange im höheren Gang, wie der Motor das Gas noch ohne Ruckeln annimmt. Der niedrigste Verbrauch ist jeweils im höchsten Gang, der nicht ruckelt.
· Die Drehzahl in der Stadt sollte möglichst unter 2000 U/min liegen. Moderne Autos können ohne Probleme bereits mit 50 km/h im 5. Gang gefahren werden. Teilweise sogar bereits unter 50 km/h.
· Nehmen Sie möglichst oft den Fuß vom Gaspedal (Motorbremse). Dadurch aktivieren Sie die Schubabschaltung und verbrauchen in dem Moment kein Sprit. Dieses funktioniert jedoch nur, wenn die Motordrehzahl über ca. 1.500 U/min beim Benzinmotor (Diesel ca. 1/3 weniger) liegt (ja nach Hersteller).
· Nutzen Sie den Schub beim Zurollen auf eine Ampel, das Ende einer Kolonne, auf einen Ortseingang, beim Abfahren von der Autobahn... Achtung, nicht den Motor abschalten (Servolenkung und Bremsverhalten ändern sich bei ausgeschaltetem Motor!)
· Eine Standheizung verbraucht ca. ¼ Liter pro Stunde mehr
· Klimaanlagen haben einen Mehrverbrauch von 0,3 bis 0,7 Liter pro Stunde bzw. 1,8 bis 3,7 Liter pro 100 km im Stadtverkehr (= 14 bis 30% höherer Verbrauch) · Allerdings brauchen auch geöffnete Fenster mehr Sprit. Bei einem VW Golf hat der ADAC bei 100 km/h einen Mehrverbrauch von 0,6 Liter pro 100 km ermittelt.
· Bei längeren Haltephasen (Ampel, Stau, Bahnübergang) gilt: Motor aus! Ein Mittelklasse-Pkw verursacht bei einem Stopp an der Ampel von 45 Sekunden ca. 0,7 Kubikmeter Abgas - Ein Leerlauf von 3 Minuten entspricht einer gefahrenen Strecke von einem Kilometer mit 50 km/h.
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